Gemeinde Blankenheim

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Interviews mit den örtlichen Betrieben

In regelmäßigen Abständen führen wir Interviews mit den im Gemeindegebiet ansässigen Betrieben. Diese Interviews werden in „Meine Gemeinde“ und anschließend hier veröffentlicht.
Sie haben auch neu eröffnet, eine innovative Idee oder ein Jubiläum? Schreiben Sie uns an.

wirtschaftsfoerderung(@)blankenheim.de

Lernen Sie unsere Betriebe und die Menschen dahinter kennen:

Alte Schule Freilingen

Ein Restaurant in der ‚Alten Schule‘

Fabian Giefer und Manuel Sanz erwerben die ‚Alte Schule‘ in Freilingen

Die ‚Alte Schule‘ in Freilingen hat schon einige Interessenten angelockt und wieder abgeschreckt, denn das schöne Gebäude verspricht neben Platz und Gestaltungsfreiraum auch ein paar Überraschungen bei der Sanierung. Fabian Giefer und Manuel Sanz, selbst gebürtige Freilinger, sind auf diese jedoch vorbereitet und lassen sich nicht abschrecken. Denn so wie vielen anderen Menschen aus dem Ort ist ihnen daran gelegen, das Gebäude wieder zu beleben.

Manuel Sanz, ein junger Koch mit Sternen-Küchen-Erfahrung, wird nun mit der Unterstützung seines Freundes und Profi-Fußballers Fabian Giefer den Wunsch nach einem eigenen Restaurant in der Heimat verwirklichen können. Den Zuschlag für ihr Konzept, das sie der Gemeinde vorstellten, bekamen sie auch dank der Unterstützung dreier starker Frauen aus der Politik: Judith Maur, Simone Böhm und Jennifer Meuren sind von der Idee überzeugt.

Mit sechzehn verließ Manuel Sanz Freilingen, für die Lehre in der Schweiz. Er ist weit gereist und entwickelte so seinen eigenen Kochstil, der nach der Eröffnung wohl auch Einflüsse seiner spanischen Wurzeln zeigen wird. Auf jeden Fall wird das Restaurant eine vielfältige Location sein, die sowohl für das spontane Dinner, als auch für private Veranstaltungen nicht nur gutes Essen, sondern auch die passende Atmosphäre verspricht. Themen-Abende mit dem passenden Menü und kleine Konzerte sorgen dafür, dass das leibliche Wohl ebenso wie der Wunsch nach gemeinschaftlichen Erlebnissen versorgt sind.

Es gebe einen Generationenwechsel, in der Politik, aber auch in den Vereinen, so Giefer, und mit ihm neue Ideen und Energie. Verantwortung zu übernehmen und sich selbst dafür zu engagieren, dass das gesellschaftliche Leben in ihrem Heimatort fortbesteht, auch das sind Gründe, weshalb die beiden jungen Männer sich zu diesem Schritt entschieden haben.
Der Vertrag ist unterzeichnet, die Arbeiten können beginnen.

Blanq Bier

Erweiterung des EIFEL Bier Sortiments

Blankenheimer Bier macht Lust auf die Region

Das neue Blanq Bier „Eifeler Helles“ ergänzt ab Juni 2021 das Biersortiment unter der Regionalmarke EIFEL. Hinter dem neuen Blankenheimer Bier stecken fünf Bierliebhaber und Eifelfreunde. Die Gründer aus dem Rheinland leben und lieben die Region und sind der Meinung Erholung geht auch vor der Haustür! Nachhaltigkeits-Urlauber, die die schönsten Tage im Jahr in der Heimat und im eigenen Land bevorzugen und dies zusammen mit ebenso regionalen Produkten genießen wollen, können diesen Sommer das Bier Eifeler Helles nach ihrem Wanderurlaub oder ihrer Fahrradtour genießen.

Ziel der Blanq GmbH ist es mit den Betrieben aus der Nachbarschaft zusammenzuarbeiten, sowie nachhaltige Projekte und Initiativen zu unterstützen. Daraus ist auch die Kooperation mit der Regionalmarke EIFEL entstanden.

In Zusammenarbeit mit der Vulkan Brauerei in Mendig - einem langjährigen EIFEL Produzenten - haben sie dieses neue, leckere und traditionelle Bier kreiert. Ganz nach dem Motto aus der Eifel – für die Eifel: regionale Zutaten, ein Spritzer Ahr-Quellwasser, unfiltriert, feinperlig, vollmundig – macht Landlust auf EIFEL. Das Bier wird in Kürze in zahlreichen Tourismusorten in der Region als auch in den Großstädten in NRW erhältlich sein.

Wir sagen Prost – wünschen den Gründern einen guten Start und viel Erfolg. Nach der nächsten Wanderung durch das schöne Ahrtal ist das EIFEL Bier dann die perfekte Belohnung.

Weitere Informationen unter www.blanqbier.de und www.regionalmarke-eifel.de 

Die Holzmakler

Die Holzmakler – Holzhandel & Holzvermittlung

In der Ahrstraße 12 in Blankenheim treffen wir Herrn Dietmar Dahmen.

Er ist gelernter Holzkaufmann und seit über 25 Jahren im Beruf, wo er bei den größten Holzhändlern und der Holzindustrie seine Erfahrungen gesammelt und wertvolle Kontakte geknüpft hat.

Herr Dahmen, was verbirgt sich hinter Die Holzmakler?

Das Familienunternehmen aus der Eifel greift auf Kompetenz und Erfahrung zurück. Es besteht aus meiner Frau, auch im Holzhandel gelernt, die zuständig ist für die Buchhaltung und mir, zuständig für Beratung und Verkauf. Feste Mitarbeiter haben wir nicht, dafür arbeiten wir mit vielen Subunternehmern aus der Eifel zusammen.

Wie kamen Sie auf die Idee, hier in Blankenheim ein neues Geschäft zu eröffnen?

Eher zufällig habe ich durch Bekannte von der Möglichkeit erfahren, hier mein Geschäft eröffnen zu können, früher war hier jahrelang ein Möbelhändler tätig.

Im September haben wir unseren Standort von Mechernich-Vussem aus hierhin verlegen können. Dennoch suche ich noch einen passenden Lagerraum hier in Blankenheim.

Wie ist Ihr Geschäft aufgebaut?

In der Ahrstraße schlagen wir den Bogen zwischen dem klassischen und traditionellen Handel vor Ort mit unserem Showroom und eigener Holz-Manufaktur. Hier erhält man das Sorglospaket mit Beratung, Planung & Montage. Persönliche Beratung darf in diesem Handel nicht fehlen, dies wird im Showroom in Blankenheim garantiert.

Eine weitere Möglichkeit zu bestellen und zu kaufen bietet unser Online-Handel. Damit beschränkt sich das Gebiet nicht nur auf die Eifel, sondern eine bundesweite Lieferung wird gewährleistet. Täglich und rund um die Uhr können die Kunden bestellen, ganz bequem von zu Hause aus, um unsere Produkte zu entdecken.

Woher kommt das Holz, mit dem Sie handeln?

Durch die Kombination aller zur Verfügung stehenden Bezugsquellen aus Import, Handel und Industrie, ist ein Sortiment entstanden aus Innentüren, Parkettböden, Holz im Garten, Massivholzplatten, Fassadenverkleidungen, Vinylböden, Fenster, Haustüren, Treppenstufen, Sektionaltoren, Massivholzdielen und vielem mehr. Außerdem führen wir auch sehr außergewöhnliche Produkte aus Holz, 13 Meter lange Schlossdielen aus dem Schwarzwald, Olivenparkett aus Italien oder Modifiziertes Qualitätsholz aus Norwegen. Wir legen Wert auf Qualität und Nachhaltigkeit.

Verkaufen Sie das Holz oder das fertige Produkt?

Sicherlich bieten wir unseren Kunden nicht nur Fertigprodukte an, sondern durch unsere Holz-Manufaktur und unser Netzwerk von Handwerkern und Architekten erhält der Kunde die Möglichkeit, individuelle Produkte nach seinen Wünschen und Vorstellungen fertigen zu lassen; sei es der 60mm massive Eichentisch von 4,50 m Länge, Möbel nach Maß oder auch Komplettlösungen.

Wie wird Ihr Geschäft angenommen?

Die Rückmeldungen in der kurzen Zeit sind bisher sehr positiv für uns. Selbst einige Aufträge konnten schon ausgeführt werden, obwohl wir noch nicht viel Werbung für unsere Produkte gemacht haben. Der Standortwechsel nach Blankenheim war für uns die richtige Entscheidung.

Wie kann man Sie erreichen? Wie sind Ihre Öffnungszeiten?

Normalerweise haben wir feste Öffnungszeiten, im Moment ist es aber besser einen persönlichen Termin per Telefon oder Mail zu vereinbaren, da ich durch die Flutkatastrophe viele vor Ort Termine habe, weiterhin bieten wir hier Sonderkonditionen für Betroffene an.

 

Die Holzmakler

Ahrstraße 12

53945 Blankenheim

02440-9589495

info(@)dieholzmakler-eifel.de

www.dieholzmakler-eifel.de

Öffnungszeiten:

Mo - Fr.9:00 – 12:30 Uhr
Mo,Do,Fr.14:00 – 17:00 Uhr
Sa.10:00 – 13:00 Uhr

Eifelgetrei.de

EIFELgetrei.de, das sind Markus und Felix Jüngling aus Freilingen. Vater und Sohn, der eine Landwirtschaftsmeister, der andere Maschinenbauingenieur, haben letztes Jahr mit ihrer Idee, regional produziertes Getreide in Form von Vollkornmehl anzubieten, gestartet und damit den Nerv der Zeit getroffen, der Regionalität und Qualität für sich wiederentdeckt.

Zur Einleitung: wie kam es zu der Idee?

[Markus] Vor zwei Jahren habe ich die Schweinemast aufgegeben, da sie einfach nicht mehr wirtschaftlich war. Den Ackerbaubetrieb führten wir jedoch weiter. Aufgrund der anspruchsvollen Anbaubedingungen in der Nordeifel kann ich mich allerdings nicht mit Berufskollegen auf dem Getreide-Weltmarkt messen. Deshalb entschloss ich mich, einen anderen Weg zu gehen: mein Qualitätsgetreide regional direkt zu vermarkten.

[Felix] Nun bot es sich an, die Getreidearten um Urgetreide wie Einkorn, Emmer und Dinkel zu erweitern. Zum einen werden diese alten Sorten mit den Anbaubedingungen in der Eifel besser zurechtkommen und zum anderen sehen wir hier eine steigende Nachfrage.

Wie lange im Voraus habt ihr geplant?

[Markus] Das war tatsächlich eine recht spontane Idee. Es hat einige Monate von der Idee zur Umsetzung gebraucht, so haben wir u.a. die Marke „Eifelgetrei.de“ markenrechtlich schützen lassen, was eine gewisse Vorlaufzeit in Anspruch nahm.

Gab es Schwierigkeiten bei der Umsetzung? Worauf musstet ihr achten?

[Markus] Schwierigkeiten gab es in diesem Sinne nicht. Jedoch gelten für die Herstellung und das Inverkehrbringen von Lebensmitteln bekanntlich höhere Ansprüche. Zu diesem Zweck haben wir eine gänzlich neue Produktionsstätte errichtet.

Nachhaltigkeit scheint euch ein besonderes Anliegen zu sein, ihr setzt auf Regionalität und arbeitet ohne Gentechnik. Gibt es eine Bio-Zertifizierung?

[Markus] Nein, eine Bio-Zertifizierung haben wir bislang nicht.  

[Felix] Jedoch nutzen wir bereits seit mehreren Jahren den Einsatz von Precision-Farming-Lösungen, um die Betriebsmittel wie Saatgut und Pflanzenschutzmittel/Dünger standortspezifisch auszubringen. Ebenfalls fördern wir durch gezielte Maßnahmen, wie z.B. konservierende Bodenbearbeitung, Zwischenfrucht-Anbau, Anbau-Diversifizierung das Bodenleben und steigern dadurch den Humusgehalt.

Außerdem möchten wir uns langfristig zur Erhaltung und Steigerung der Biodiversität in der Agrarlandschaft der Nordeifel engagieren.  Unter dem Slogan dieEifelblueht.de bieten wir darüber hinaus für Jedermann die Möglichkeit, sich ebenfalls für den heimischen Artenschutz in der Nordeifel, durch Übernahme einer Blühpatenschaft, einzusetzen.

Ihr baut Emmer, Einkorn und Dinkel, sowie die gängigeren Sorten Weizen und Roggen an. Warum habt ihr euch für diese Sorten entschieden? Was zeichnet sie jeweils aus?

[Markus] Wir sehen eine steigende Nachfrage bei traditionellen, handwerklichen Bäckereien, die großen Wert auf regionale & hochwertige Mehle sowie Schrote legen. Ebenso steigt der Trend zum „Selberbacken“. Die Urgetreide Einkorn, Emmer sowie Dinkel zeichnen sich durch eine andere Zusammensetzung der Inhaltsstoffe für glutensensible Konsumenten (Zöliakie) aus. Darüber hinaus sind diese Sorten von Natur aus robuster und eignen sich besser für den Anbau in Grenzregionen.

In diesem Jahr erweitern wir unseren Anbau um Süßlupinen und Leinsamen. Sie sind ein einheimisches Superfood und ein veganer Eiweiß-/Öllieferant.

Diese werden sowohl als Samen, als auch als natives Leinöl erhältlich sein.

Habt ihr eine eigene Mühle, oder was heißt ‚vermahlen das Korn nach Bedarf‘?

[Markus] Zu Beginn haben wir das Getreide mit unserer eigens hierfür angeschafften Mühle vermahlen.

[Felix] Mittlerweile haben wir diesen Prozess jedoch ausgelagert, um der gestiegenen Nachfrage gerecht zu werden. Das Mahlen übernimmt eine familiengeführte Mühle im Bergischen Land, die sich hierfür noch an der traditionellen Handwerkstechnik orientiert. Unser Getreide wird regelmäßig an die Mühle geliefert und dort auftragsbezogen frisch vermahlen.

Wie ist die bisherige Resonanz?

Die Resonanz ist super. Sowohl die Bäckereien als auch „Privatbäcker“ bestätigen, dass die Qualität des Mehls, sowohl in der Verarbeitung als auch im Geschmack, sehr gut ist.

Wo kann man das Mehl erwerben? Gibt es einen Hofladen bei euch?

Wir haben keinen direkten Hofladen, bieten unsere Produkte jedoch im Online-Shop unter www.Eifelgetrei.de an. Darüber hinaus führen diese Verkaufsstellen unser Vollkornmehl:

Carmen‘s Dorfladen, Lommersdorf

Krims-Kram, Blankenheim

Dorftreff Frohngau

Sistiger Lädchen

REWE-Bell, Blankenheim

Könnt ihr eure Qualitätsformel kurz erklären?

Das sind wir Zwei mit Herzblut + Natur + Traktor = Qualitäts-Eifelgetreide

Einfach Schön by Angie Gruner

In Dollendorf, Lindenplatz 6, kann man sich seit dem 23.10.21 die Haare schneiden lassen. Wobei das Angebot in Angie Gruners neuem Friseursalon „Einfach schön“ noch weiter reicht. „Eigentlich mache ich fast alles.: Damen- und Herrenschnitte, Färben, natürlich auch Beratung zur optimalen Pflege für den individuellen Haartyp… Auch wenn man sich Frisuren zu besonderen Anlässen wünscht, ist man bei mir richtig.“

Angie Gruner ist Friseurmeisterin und kommt auch selbst aus Dollendorf; ihr Elternhaus ist neben dem neuen Salon. Angedacht war dieser, seit sie vor etwa zehn Jahren begonnen haben, das Haus für sich zurechtzumachen. Im Obergeschoss wohnt Frau Gruner seit sechs Jahren mit ihrer Familie, jetzt ist das Erdgeschoss ebenfalls fertig.

Mit viel Liebe zum Detail ist der Friseursalon eingerichtet. Farblich passt alles perfekt zusammen.
Theke und Tische, an denen die Kund:innen sich niederlassen, sind in massivem, dunklem Holz gehalten, was den Raum stilvoll abrundet. Frau Gruners Ehemann ist Schreiner und hat diese selbst angefertigt. Genauso wie er insgesamt bei der Her- und Einrichtung stark unterstützt hat.

Bevor Angie Gruner nun den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt hat, war sie, zehn Jahre in einem Salon in Müllenbach angestellt, wo man sie auch zum Meister ermutigt hat. Der ideale Kurs führte sie nach Konstanz, elf Jahre ist das nun her, dass sie erfolgreich ihre Prüfung ablegte.

Warum aber gerade jetzt, wo die Pandemie die Wirtschaft inklusive des Friseurhandwerks so stark getroffen hat, beschließen, den eigenen Salon zu eröffnen? „Corona hat natürlich auch meinen Arbeitsalltag getroffen. Anstatt jedoch den Mut zu verlieren, hat mir das den Anstups gegeben, den Salon einzurichten und selbstständig zu arbeiten. Die Arbeit selbst bereitet mir nämlich sehr viel Freude. Es gibt eigentlich keinen Tag, an dem ich mir wünschen würde, etwas Anderes machen zu können.“

Die Resonanz ist bisher gut. Vor allem Menschen aus der näheren Umgebung kommen zu Frau Gruner, die in ihrem Salon alleine ohne Mitarbeiter:innen arbeitet.

Und wer auch ein wenig Friseurgefühl für zuhause sucht, wird vielleicht bei der großen Auswahl an Haarpflege fündig. Frau Gruner nutzt und verkauft nachhaltige und vegane Shampoos und Pflege aus Italien für jeden Haartyp und Wunsch.

Einfach schön
Lindenplatz 6
53945 Blankenheim

Tel.: 02697 9062711

Öffnungszeiten:

Di – Do:08:30–12:00 Uhr
Fr:08:30–12:00 Uhr, 17:00–20:00 Uhr
Sa:08:00–12:00 Uhr

               

                     

                         

Hünnekes Elektrotechnik

Seit 2019 ist Hünnekes Elektrotechnik in Rohr ansässig, bringt dabei jedoch trotzdem langjährige Erfahrung mit. Im Rahmen dieser Serie, in der wir örtliche Betriebe vorstellen, hat nun Michael Hünnekes unsere Fragen beantwortet.

Herr Hünnekes, würden Sie sich kurz vorstellen?

Wie war Ihr beruflicher Werdegang? Sind Sie selbstständig und was hat Sie dazu bewogen?

Ich bin 45 Jahre alt und verheiratet. Nach meiner Ausbildung zum Prozessleitelektroniker in einem größeren mittelständischen Chemiebetrieb habe ich dort einige Jahre unterschiedliche Produktionsanlagen betreut. Zeitnah nach der Ausbildung erfolgten die Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker auf der Abendschule und anschließend der Besuch der Meisterschule. Im Angestelltenverhältnis habe ich zuletzt als Projektleiter gearbeitet.

Den Weg in die Selbstständigkeit bin ich 2008 gegangen, weil ich über meine Zeit gerne selber verfügen möchte. Lange Arbeitstage haben schon immer zu meinem Berufsalltag gehört und durch die Selbstständigkeit kann ich mir die Arbeitszeit jetzt selbst einteilen. Außerdem hat es mich gestört, dass man in größeren Betrieben oftmals zu Kompromissen bei der Kundenbetreuung gezwungen ist und so manchmal keine optimalen Ergebnisse erzielen kann.

Arbeiten Sie allein oder haben Sie Mitarbeiter:innen?

Ich beschäftige zurzeit keine Mitarbeiter:innen und plane dies auch nicht für die Zukunft. Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit einem anderen Betrieb, so dass man sich gegenseitig unterstützen kann, befindet sich gerade im Aufbau. Dies halte ich für eine sehr gute Möglichkeit zukünftigen Herausforderungen gewachsen zu sein.

Welche Leistungen bieten Sie Ihren Kunden an?

Meine Leistungen im Bereich Elektrohandwerk umfassen alle Arbeiten, die Sie vom „Elektriker“ erwarten. Das fängt an bei Reparaturen an bestehenden Elektroinstallationen, wenn z.B. „der Strom ausgefallen ist“, die Nachtspeicherheizung kalt bleibt oder ständig ein Schutzschalter auslöst.

Ebenso dazu gehören Erweiterungen oder Änderungen an der Elektroinstallation bei Umbau oder Renovierung. Als E-Check-Fachbetrieb überprüfe ich auch Ihre Elektroinstallation im Haus. Durch die Eintragung im Installateurverzeichnis bin ich ein konzessionierter Elektrofachbetrieb und habe somit die Befugnis Zähleranträge zu stellen. Falls Sie also einen Neubau planen, sprechen Sie mich gerne an.

Der Bereich Automatisierungstechnik richtet sich an Gewerbekunden aus dem Sondermaschinenbau oder dem Produktionsbetrieb. Hier biete ich die komplette elektrische und steuerungstechnische Ausrüstung für die Maschinen an. Außerdem führe ich Umbauten, Erweiterungen und Störungsbeseitigungen durch.

Wie sind Sie auf den Standort Blankenheim aufmerksam geworden? Ist Rohr Ihr Heimatort?

Zunächst zum zweiten Teil Ihrer Frage: Wir sind zwar nicht in Rohr geboren und aufgewachsen, aber meine Frau und ich sind hier sehr schnell heimisch geworden. Unsere Nachbarn haben uns von Anfang an herzlich aufgenommen. Ob Rohr unsere Heimat ist? Ein ganz klares JA!

Auf unser Haus hier in Rohr sind wir von einigen Jahren durch eine Immobilienanzeige aufmerksam geworden. Bei diesem Objekt hat dann von Anfang an alles gepasst. Blankenheim ist uns schon von Tagesausflügen bekannt gewesen und jetzt wohnen wir da, wo andere Urlaub machen. Besser geht es nicht!

Sie beschreiben auf Ihrer Website, dass Sie Privatkunden Leistungen zum Thema E-Mobilität und SmartHome anbieten. Was darf man sich darunter vorstellen? Wie wird das bereits nachgefragt?

Das Thema E-Mobilität ist im Kommen und umfasst zum größten Teil die Installation von Wallboxen, also Ladestationen für Ihr Elektroauto zu Hause. Mit der Installation alleine ist es aber nicht getan. Als E-Mobilität-Fachbetrieb übernehme ich die Abstimmung mit dem Stromnetzbetreiber ebenso wie die fachgerechte Inbetriebnahme und erstelle ein ausführliches Prüfprotokoll.

SmartHome ist ein Überbegriff für die Steuerung von Verbrauchern im Haus. Das reicht von einfachen Anwendungen wie z.B. einer Rollladensteuerung bis hin zum komplexen Systemen, bei denen die gesamte Haustechnik eingebunden wird. Hier kommen mir meine Erfahrungen aus der Automatisierungstechnik zugute und gemeinsam mit dem Kunden können so optimale und zukunftssichere Lösungen erarbeitet und umgesetzt werden.

Die Nachfrage ist vermutlich hoch, wie zurzeit bei vielen Handwerksbetrieben?

Meine Auslastung kann ich derzeit als gut bezeichnen. Einen Teil trägt dazu sicherlich auch die Flutkatastrophe bei, wobei das hoffentlich ein einmaliges Ereignis bleibt. Da ich mir meine Arbeitszeiten sehr flexibel einteilen kann, musste ich bisher selten Aufträge ablehnen. In dringenden Fällen findet sich immer eine Möglichkeit zeitnah zu reagieren.

Infos zum Betrieb:

Michael Hünnekes

Meister im Elektrotechniker-Handwerk

Staatlich geprüfter Techniker Fachrichtung Elektrotechnik

Lindweilerstraße 15

53945 Blankenheim-Rohr

Mobil: 0163-8066129

elektro(@)huennekes.eu

www.huennekes.eu

Imkerei Lüssem

Ein Imker im Gespräch

Michael Lüssem wohnt in Blankenheimerdorf und ist seit 2014 Imker. Zudem ist er Fachberater für Wespen und Hornissen sowie Bienensachverständiger, als welcher er etablierte Imker:innen und solche, die es werden wollen, bei allerlei Fragen zur Haltung von Bienen, von Krankheiten bis zur Honiggewinnung berät.

Außerdem kann man ihn regelmäßig im Freilichtmuseum Kommern am Lehrbienenstand des Kreisimkerverband Euskirchen im Bereich Westerwald treffen, wo er interessierten Museumsbesuchern die Lebensweise der Insekten und ihre Produkte näherbringt.

Herr Lüssem, wo findet man Ihre Bienen? Darf man dort vorbeischauen?

Meine Standorte liegen alle in der Region zwischen Euskirchen und Blankenheimerdorf. Der Höhenunterschied zwischen Euskirchen und Blankenheim hat zur Folge, dass die Pflanzen hier oben sich meist mit 3-4 Wochen Zeitverzug hinter den Pflanzen bei Euskirchen entwickeln. Durch passendes Verbringen der Völker an die Standorte kann ich den Bienen eine möglichst gute Frühjahrsentwicklung nach der langen Winterpause sowie eine längere Trachtphase zum Sammeln von Nektar bieten.

Theoretisch können Sie sich dem Bienenstand vorsichtig nähern, aber viel zu sehen gibt es da nicht. Am besten nehmen Sie, wenn Sie sich für die Bienen und die Imkerei interessieren, Kontakt zum Imker auf. Oder kommen zum Bienenstand im Freilichtmuseum Kommern. Meist an Sonntagen in der Sommersaison sind wir oder andere Imkerkollegen aus unserem Kreisverband dort anzutreffen.

Das Insektensterben ist seit einiger Zeit ein hochaktuelles Thema und das Interesse am Schutz der Bienen steigt. Merkt man hier eventuell eine leichte Veränderung?

Ich merke in den letzten Jahren tatsächlich ein deutliches Umdenken und eine zunehmende Sensibilisierung in der Bevölkerung.
Die Honigbiene ist vom Insektensterben allerdings weniger betroffen, weil sie durch die Imkerei in ihrem Bestand sehr gut erhalten werden kann. Wer hiervon jedoch nicht profitieren kann, sind freilebende, wilde Insekten.
Die verschiedenen Wildbienenarten, die auch für die Bestäubung wichtig sind, leben häufig nicht in Staaten und sind darauf angewiesen, für ihre Art passende Habitate zu finden. Manche Bienenarten bauen Brutröhren in den Boden, andere brauchen hierfür altes, morsches Holz. Auch hier kann man mit bspw. entsprechender Gartengestaltung unterstützen. Nur wenige Arten können mit den typischen Insektenhotels aus dem Einzelhandel tatsächlich etwas anfangen.

 

Welche Auswirkungen haben Blühstreifen und insektenfreundliche Bepflanzung hierbei?

Die Wildbienen haben, anders als die Honigbiene, einen sehr kleinen Flugradius von gerade einmal 200 bis 300 Metern. Schlüpft nun eine dieser solitär lebenden Bienen, braucht sie innerhalb diesen kleinen Radius ein passendes Nahrungsangebot, um überleben zu können. Darum sind Blühstreifen, vielfältige Gärten oder Pflanzkübel auf jeden Fall sinnvoll und nötig. Alle Maßnahmen, die ein regelmäßiges und über das Jahr verteiltes Nektar- und Pollenangebot zur Folge haben, sind begrüßenswert.

Die Wildbienen leben übrigens auch in den Orten, deshalb sind insektenfreundliche Gärten so wichtig.

Gibt es durch das gesteigerte Bewusstsein für die Lage der Bienen eventuell einen Trend zur Imkerei?

Man merkt schon, dass es seit ungefähr fünf Jahren deutlich mehr Imker:innen überall in der Region gibt. Das neue Bewusstsein für Umweltschutz, aber auch Trends wie Urban Gardening haben hier sicherlich Einfluss. Außerdem lässt sich beobachten, dass das Thema Imkerei immer mehr junge Menschen interessiert, was dann beispielsweise auch zu Bienen-AGs an Schulen führt.

Wenn man sich für Imkerei interessiert, braucht man da besondere Kenntnisse und Fähigkeiten? An sich ist es schon ein komplexes Themengebiet, das aber gut lernbar ist, vor allem, wenn man gut darin ist, zu beobachten. Wer sich hierfür interessiert sollte am besten beim örtlichen Imkerverein nachfragen, wo man alle relevanten Informationen bekommt. Von rechtlichen Fragen angefangen bis hin zu praktischen Hinweisen für die Bienenhaltung.

Welche Vorteile hat es, Honig regional zu kaufen?

Auf den meisten Honiggläsern im Einzelhandel ist zu lesen, dass sie eine Mischung von Honig enthalten. Das bedeutet letztlich, dass hier global Honig importiert wird, um durch die passende Mischung ein immer gleiches Endprodukt zum Verkauf anbieten zu können. Regionaler Honig hat deshalb nicht nur einen kleineren ökologischen Fußabdruck, er wird auch immer wieder leichte Unterschiede in Geschmack und Konsistenz aufweisen, was ihn zu einem individuellen Geschmackserlebnis macht.

Viele Imker engagieren sich auch lokal im Austausch mit u.a. Kommunen, Schulen, Kindergärten, Landwirten, oder Biostationen und sind bestrebt, die Lebensbedingungen für Insekten auf lokaler Ebene stetig zu verbessern - dies kann man als Verbraucher durch den Erwerb von Honig beim Imker vor Ort unterstützen.

Sie haben vor dem Haus einen Honigschrank. Was ist das?

Der Honigschrank ist ein zusätzliches Angebot, das unseren Kunden 24/7 zur Verfügung. Dort gibt es immer eine kleine Auswahl an Honigsorten (Früh- und Sommertracht), sowie Honig-Handcreme und Informationen zum Thema. Um zu vermeiden, dass der Honig vor allem im Sommer zu warm wird, ist er in einer Kühlbox untergebracht, die durch eine Photovoltaikzelle auf dem Schrank betrieben wird.

Der Verkauf funktioniert über eine Vertrauenskasse, wobei nicht nur Bargeld angenommen wird, sondern auch die Möglichkeit besteht über PayPal zu bezahlen.

Der Schrank wird gut angenommen und hat in der Coronazeit aufgrund der Möglichkeit, kontaktlos einkaufen zu können, Freunde gefunden.

Zum Abschluss: Sie sind nicht nur Bienensachverständiger, sondern auch Fachberater für Wespen und Hornissen. Warum das?

Wespen und Hornissen werden oft zu Unrecht als aggressiv und gefährlich eingestuft, weshalb die erste Reaktion auf diese Insekten ist, sie beseitigen zu wollen. Hier gibt es jedoch viele andere Möglichkeiten mit Wespen- und Hornissenvorkommen umzugehen, ohne sie zu töten. Denn auch wenn sie keinen Honig produzieren, füllen sie als Jäger einen wichtigen Platz im Ökosystem aus: sie fressen andere Insekten und zum Teil auch Aas.

Vielen Dank für das nette und informative Gespräch!

Rechtsanwaltskanzlei Jabrayil

Herr Jabrayil, würden Sie sich selbst kurz vorstellen?

Ich habe von 2004 bis 2008 Rechtswissenschaften an der Staatlichen Universität Baku in Aserbaidschan studiert und bin im Anschluss hieran nach Deutschland gezogen, wo ich ein Magisterstudium des Europarechts an der Universität Würzburg aufgenommen habe. Nach erfolgreichem Abschluss dieses Studiums in Europarecht führte mich mein Weg nach Köln, nämlich zu einem Studium des Wirtschaftsrechts an der Fachhochschule Köln (jetzt Technische Hochschule Köln). Dieses Studium beendete ich mit dem Schwerpunkt „Steuer- und Bilanzrecht“ im Jahr 2014. Schließlich wollte ich mich noch einer Herausforderung stellen: Ich entschloss mich nämlich dazu, das klassische Jura-Studium mit Staatsexamen an der Universität zu Köln aufzunehmen.

Nach Abschluss dieses Studiums in Rechtswissenschaften an der Universität zu Köln im Jahr 2018 absolvierte ich mein zweijähriges Rechtsreferendariat beim Landgericht Köln und beim Auswärtigen Amt in Berlin. Seit dem 14.07.2021 bin ich als Rechtsanwalt zugelassen und gehöre der Rechtsanwaltskammer Köln an.

Seit August 2021 praktiziere ich als Anwalt in meiner Kanzlei in den Räumlichkeiten des Eifelmuseums in Blankenheim.

Das ist eine sehr umfassende Ausbildung. Was hat Sie dazu bewogen, Ihre Kanzlei in Blankenheim zu eröffnen?

Im Sommer 2020 bin ich mit meiner Familie von Köln nach Blankenheim gezogen. Ich wollte mich von Anfang an selbständig machen und, weil ich nun in Blankenheim wohne, war eine Großstadt als Arbeitsort für mich keine Option. Daher bin ich in Blankenheim geblieben und habe hier meine Kanzlei erstmalig gegründet.

Sie haben mehrere Studienabschlüsse erworben, und zudem einen Lehrauftrag.
Weshalb haben Sie sich für eine so umfassende Ausbildung entschieden?

Arbeiten Sie auch weiterhin wissenschaftlich, zusätzlich zu Ihrer Tätigkeit in der Kanzlei?

Leider war es mir nach Abschluss meines Studiums in Aserbaidschan nicht möglich, mein Studium und meinen Aufenthalt in Deutschland zu finanzieren. Daher suchte ich nach einer Stipendienmöglichkeit. Damals wurde zwischen der Universität Würzburg und meiner inländischen Hochschule in Baku ein Projekt gestartet, im Rahmen dessen es sechs aserbaidschanischen Studierenden ermöglicht wurde, an der Universität Würzburg ein Magisterstudium des Europarechts mit Stipendium aufzunehmen. Ich war einer dieser sechs Stipendiaten, die in Würzburg studieren durften. Das ganze Projekt wurde gefördert von der Volkswagenstiftung. Da ein Masterstudium für eine Berufstätigkeit in Deutschland leider nicht ausreichend war und mir als aserbaidschanischer Jurist Grundkenntnisse des deutschen Rechts fehlten, entschied ich mich später für ein Grundstudium des Wirtschaftsrechts (LL.B.) an der Fachhochschule Köln. Da später der Wunsch Anwalt bzw. Richter zu werden, größer wurde, nahm ich schließlich das klassische Jurastudium an der Universität zu Köln auf.

Ich habe viele juristische Artikel in steuerrechtlichen Zeitschriften veröffentlichen lassen und bin mehrfach von anderen Autoren zitiert worden. Darüber hinaus bin ich der Autor des Länderberichts Aserbaidschan im internationalen Werk von Bergmann / Ferid / Heinrichs, „Internationales Ehe- und Kindschaftsrecht mit Staatsangehörigkeitsrecht“ und erläutere in diesem Werk das aserbaidschanische Recht für deutsche Gerichte und Behörden.

Aktuell unterrichte ich angehende Bundeskriminalbeamte an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Brühl im Modul Zivilrecht. Die wissenschaftliche Tätigkeit hat mich immer inspiriert und ich wusste immer, dass ich irgendwann mal einer wissenschaftlichen Tätigkeit nachgehen werde. Leider bleibt mir heute aufgrund meiner Selbständigkeit nicht genug Zeit fürs Verfassen wissenschaftlicher Beiträge übrig. Ich hoffe, dass sich diese Lage in naher Zukunft positiv ändern wird.

Mit welchen rechtlichen Anliegen kann man sich nun an Sie wenden?

Den Schwerpunkt meiner anwaltlichen Tätigkeit bildet die Rechtsberatung in den Rechtsgebieten Migrationsrecht, Familienrecht und Strafrecht. Genauso gehören das allgemeine Zivilrecht, wie z.B. Miet- und Kaufrecht, Verkehrsrecht sowie internationales Erb- und Familienrecht, zu meinen Hauptrechtsgebieten. Zu letzterem gehören beispielsweise grenzüberschreitende Adoptions-, Ehe- und Erbfälle.

Zusätzlich sollte ich in zwei Jahren die Fachanwaltstitel für Familien- und Migrationsrecht erwerben. Hierfür habe ich bereits die theoretischen Teile der entsprechenden Fachanwaltslehrgänge erfolgreich abgeschlossen.

Sie arbeiten auch als Dolmetscher, bieten Sie eine Beratung auch in mehreren Sprachen an?

Seit September 2014 bin ich durch das Oberlandesgericht Köln allgemein vereidigter Dolmetscher und ermächtigter Übersetzer für meine Muttersprache, aserbaidschanisch. Ich beherrsche zudem die Sprachen Türkisch, Englisch und Russisch und biete meine Dienstleistungen auch in diesen Sprachen an.

Wie wird Ihr Angebot hier in Blankenheim bereits angenommen? Oder erreichen Anfragen Sie ortsunabhängig und überregional?

Ich muss zugeben, dass ich bisher in Blankenheim keine Werbemaßnahmen ergriffen habe. Ich denke, sehr wenige Bewohner unserer Gemeinde haben von der Eröffnung meiner Kanzlei in Blankenheim Kenntnis erlangt. Daher habe ich aktuell wenige Mandanten aus der Umgebung.

Zurzeit betreue ich Mandate sowohl bundesweit als auch international.

Haben Sie Wünsche an den Standort Blankenheim?

Der Standort Blankenheim soll meiner Meinung nach weiterhin an Attraktivität gewinnen, sowohl für Dienstleister als auch als Wohnort für viele Menschen, weil das Potenzial dieses Standortes da ist. Ich bin sehr froh, dass ich damals die Entscheidung getroffen habe, nach Blankenheim zu ziehen. Ich hätte mir jedoch mehrere Cafés sowie Parkplätze für Gewerbetreibende und Freiberufler im Ortskern gewünscht.

Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg in Ihrer beruflichen Tätigkeit!

Haben auch Sie sich am Standort Gemeinde Blankenheim neu selbstständig gemacht oder Ihr bestehendes Angebot erweitert? Möchten Sie das mit uns teilen? Dann melden Sie sich gerne bei khellendahl(@)blankenheim.de oder mkarschat(@)blankenheim.de.

Taxi Klaes

Wechsel hinter den Kulissen - neue Inhaber bei Taxi Klaes

Ab dem 01.02.22 übernehmen die Familien Bertram und Hellenthal aus Blankenheim das Taxiunternehmen Christa Klaes aus Dollendorf und verlegen damit auch den Firmensitz an die Ahrquelle in Blankenheim.
Mit der neu gegründeten GbR im Hintergrund heißt es fortan: Taxi Klaes – Inhaber Bertram-Hellenthal GbR.

Doch Bertram und Hellenthal fahren natürlich nicht alleine. „Wir haben noch weitere Fahrer, u.a. auch die bisherigen Mitarbeiter von Frau Christa Klaes, damit wir neben allen Krankenfahrten, Boten- und Kurierfahrten, Transferfahrten auch den Taxi- und Mietwagenverkehr anbieten können.“

Vor anderthalb Jahren haben sie ihren Taxischein gemacht, seitdem fahren sie für das Taxiunternehmen Klaes. Ursprünglich kommen sie aus dem kaufmännischen Bereich, insbesondere dem Kundenservice, weshalb ihnen schnell klar war, dass sie den Umgang mit Menschen lieben. Das, und das Angebot von Frau Klaes, die ihr Geschäft, welches sie alleine aufgebaut und betrieben hat, in vertrauensvolle Hände übergeben und gleichzeitig in der Gemeinde weitergeführt wissen wollte, hat die neuen Inhaber zu diesem Schritt bewogen.

Da sie ausreichend Gelegenheit hatten, einen Einblick in ein Personenbeförderungsunternehmen zu bekommen und sie den Mut zur beruflichen Veränderung hatten, war es für sie keine Frage das Unternehmen zu übernehmen. „Mit dieser neuen Position haben wir die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen für unsere Mitarbeiter, das Unternehmen und die Gemeinde, denn es gibt hier eine Marktlücke. Das Taxi-Unternehmen wollen wir hier in Blankenheim halten.“
Dies ist fester Bestandteil ihrer Zukunftsvision; doch nicht nur der Erhalt, auch der Ausbau der Unternehmenspräsenz sind das Ziel. „Hierzu sind wir natürlich auf die Unterstützung der Bürger der Gemeinde Blankenheim angewiesen. Wir wollen mit Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und gutem Service das Unternehmen voranführen. Wir wollen den Bedarf an Taxi-und Mietwagenverkehr erkennen und ausbauen, Stammkunden halten und neue Kunden durch Kundenakquise gewinnen und die Zusammenarbeit mit vielen Einrichtungen und Häuser ausbauen.“

Neben der Erfahrung der letzten Jahre haben sich die neuen Inhaber selbstverständlich auch fortgebildet. „Da wir selber noch kein Beförderungsunternehmen geleitet haben, mussten wir natürlich, um das Gewerbe zu betreiben, bei der IHK Aachen die Taxen- und Mietwagenverkehr-Fachkundeprüfung ablegen; unsere Prüfung haben wir im September mit Bravour bestanden.“
Ganz auf sich allein gestellt sind Bertram und Hellenthal auch nicht: „Frau Klaes hat das Unternehmen länger als 40 Jahre geführt, sie unterstützt uns in allen Belangen und wird uns auch weiterhin hilfreich zur Seite stehen:“ 

„Jetzt kann ein neuer Lebensabschnitt beginnen, die Genehmigung für den gewerblichen Taxen-und Mietwagenverkehr liegt vor, und wir freuen uns, die Firma ab dem 01.02.2022 zu übernehmen.“

 

Folgende Dienste bieten wir an:

Rollstuhltransporte, alle Krankenfahrten, Boten- und Kurierfahrten, Flughafentransfer, Taxi-und Mietwagenverkehr

 

Taxi Klaes

Inhaber Bertram-Hellenthal GbR

An der Ahrquelle 3

53945 Blankenheim

Tel. 02697-213, 02449-9195600

Mobil 01712627098

ruf(@)taxiklaes.de

www.taxiklaes.de

Vielen Dank an Frau Karschat und die Gemeindeverwaltung, dass sie uns die Möglichkeit gegeben haben, mit einem persönlichen Porträt uns und unser Unternehmen in der Gemeinde vorzustellen.

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