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Impression aus der Gemeinde Blankenheim
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Klimaschutz in den Gemeinden Blankenheim und Nettersheim

Für die Umsetzung des Klimaschutzkonzepts sind in den Gemeinden zwei Klimaschutzmanager im Einsatz. Mit ihrer Unterstützung soll die Energiewende in den beiden Gemeinden voran getrieben werden.

Im Auftrag der Gemeinden Blankenheim und Nettersheim hat das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH ein gemeinsames Klimaschutzkonzept für die Gemeinden erarbeitet. Das Konzept zeigt mögliche Handlungsfelder und konkrete Klimaschutzmaßnahmen in den Gemeinden auf. Vorrangiges Ziel im Klimaschutzprozess ist die Realisierung einer gravierenden Minderung der CO2-Emissionen in den Bereichen Energieeinsparung, Energieeffizienz sowie Erneuerbare Energien. Dabei zeigen sich zwei Hauptbereiche, in denen ein Großteil der klimaschädlichen Treibhausgase emittiert wird: Private Haushalte und Individualverkehr (ca. 80 % der Gesamt-Emissionen).

Im März 2012 haben die Räte in den Gemeinden das Konzept verabschiedet: Der Klimaschutz soll als fester Bestandteil in den Gemeinden verankert werden. Gemeinschaftlich will man mit gutem Beispiel vorangehen und die Bürger aktiv in den Prozess einbinden. „Die Energiewende muss von unten kommen, also von den Kommunen und Haushalten“, sagen die Bürgermeister Rolf Hartmann (Blankenheim) und Wilfried Pracht (Nettersheim).

Im April 2013 haben die Gemeinden zwei Klimaschutzmanager eingestellt, die die Umsetzung in den nächsten drei Jahren begleiten sollen. Das Vorhaben mit dem Titel: „KSI: Beratende Begleitung bei der Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes der Gemeinden Blankenheim und Nettersheim“ wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) im Rahmen der Klimaschutzinitiative gefördert (Förderkennzeichen 03KS3773).

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Aktivitäten, die einen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele leisten. Sie decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab, von der Konzepterstellung bis hin zu investiven Maßnahmen. Von den Programmen und Projekten der Nationalen Klimaschutzinitiative profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Kommunen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen.

Ziel des Vorhabens ist die Information, Beratung und Qualifizierung der Bürger, der angesiedelten Unternehmen und der Verwaltung in Sachen Klimaschutz. Die Klimaschutzmanagerinnen sind dafür verantwortlich, die Umsetzung der im Klimaschutzkonzept erarbeiteten Maßnahmen zur CO2-Einsparung zu begleiten und die Maßnahmen sowie erreichten klimarelevanten Einsparungen zu dokumentieren. Sie stehen als Ansprechpartner für Bürger, Unternehmen, Politik und Verwaltung in allen Fragen des Klimaschutzes zur Verfügung.

Ausgewählte Klimaschutz-Maßnahme

In der Zeit von November 2014 bis Oktober 2015 wurde die Asylantenwohnung Blankenheimer Straße 1 in Nettersheim als ausgewählte Maßnahme im Rahmen der fachlich-inhaltlichen Unterstützung bei der Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes der Gemeinden Blankenheim und Nettersheim energetisch ertüchtigt.

Mehr Informationen zu der Maßnahme auf der Internetseite der Gemeinde Nettersheim.