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Impression aus der Gemeinde Blankenheim
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Leitbild Blankenheim 2025

Lommersdorf

(470 m, 668 E.) Der Ortsteil liegt auf einer Hochebene am Rande eines großen Waldgebietes. Das Erholungsgebiet um den Freilinger See liegt 1,5 km entfernt und somit ganz in der Nähe.

Lommersdorf war ebenfalls ein Teil der großen römischen Siedlung, dessen Zentrum in Dollendorf lag. Auf diesem Gutsgelände entstand dann im 5. Jh. die fränkische Siedlung Lommersdorf, die lange Zeit von den Grafen von Are, dem ältesten Grafen-geschlecht der Eifel, beherrscht wurde. Lommersdorf erschien zum ersten Mal ur-kundlich im Jahre 975 als „in villa Lumeresdorph in comitatu Zulpiche“ und wurde später von den Herren von Aremberg, verwandt mit den Grafen von Are, übernom-men. Es wurde bald zum Hauptort der Herrschaft Aremberg. Bevor Phillip Franz im Jahre Kaiser Ferdinand im Jahre 1644 die herzögliche Würde erhielt, wurden die Herren von Aremberg 1549 zu Reichsgrafen erhoben.
Die hochwertigen Lommersdorfer Eisenerze gingen zum Großteil in die Lütticher Kanonenfabriken. Aus diesen Erzen sollen sogar Waffen gewesen sein, die im amerikanischen Bürgerkrieg (1861 – 1865) eingesetzt wurden. In der französischen Zeit war Lommersdorf eine Mairie im Canton Blankenheim.

Die im Kern romanische Pfarrkirche St. Phillip und Jakob wurde um 1537 zur spätgo-tischen Stufenhalle erweitert. Das Grabkreuz des Gerichtsschöffen Heinrich Brender befindet sich am Aufgang zum Pfarrhaus.

Mehr aktuelle und interessante Informationen rund um die Lommersdorfer Vereine finden Sie unter:
www.lommersdorf.de

Ortsvorsteher:
Herbert Daniels
Lommersdorf, Mühlenbach 2
Telefon: 02697/1520